Freitag, 30. Januar 2015

Quiltübungen am Gänsebeutel

Ein Tischset aus ovalen Einzelteilen habe ich zerschnitten, um es als eine Fläche wieder zusammenzunähen. Verrückt oder? Die Gänse wollte ich nicht auf dem Tisch aber Freihand-Maschinenquilten steht an. Es ist eine meiner ersten Übungen einfach um ein Gefühl für das Gleichgewicht zwischen Nähgeschwindigkeit und Bewegen des Stoffes zu bekommen.


Die Fläche habe ich an der Seite und unten zum Beutel verbunden. Die Träger sind zwischen einen Belegstreifen aus den Reststücken des Stoffes gelegt und bombenfest genäht. Für mich war es eine Übung, einer Freundin hat der Beutel gefallen. Er wird benutzt und ist sicher eine zuverlässige Tragehilfe.

Ich zeige den Beutel als Auftakt zur Fortsetzung der Linkparty "Nix Plastix" ab 01.02.2015.
In der Statistik sehe ich, dass oft danach gesucht wird.

Die Bedingungen im Einzelnen stehen hier.
 

Dienstag, 27. Januar 2015

Auch hier eine Schnabelina-Bag

Judith hat letztes Jahr einen fertig zusammengeklebten Schnitt SchnabelinaBagGröße medium verschenkt und ich konnte ihn ergattern.
Taschen nähe ich gerne und am liebsten nach eigenen Ideen und Platzbedarf. Fast ½ Jahr lagen die Papierteile dann im Nähzimmer und ich dachte mir im Dezember dass es Zeit ist, die Tasche endlich zu nähen.


So suchte ich nach passenden Stoffen und Zubehör. Bei näherer Betrachtung der Schnitteile stellte ich fest, dass ich ohne Anleitung überfordert bin und ging online auf die Suche. Bei Tätigkeiten in der Küche (Kartoffeln schälen und warten bis dies und das gar ist) schaute ich mir auf einem Pad die Videos von Rosensofa an die mein Schnitteil-Puzzle enträtselten.
 
 
Wie meistens hier hat sich mir noch etwas in den Weg gestellt, bevor es losging: ein Handgepäckkoffer wurde ausgesondert weil sich die Nähte auflösten. Wegen den langen Reißverschlüssen habe ich ihn gefleddert und auch gleich ein paar Stücke Futterstoff und Oberstoff davon für die Tasche verwendet.


Paspeln finde ich inzwischen auch ganz toll und nähe diese gerne aus Krawatten. Zum ausgewählten Gobelinstoff mit London-Motiv passte farblich ein besonders scheußlicher Polyesterschlips. (Falls ich die Tasche mal wasche und bügeln muss sollte ich mich daran erinnern und diese Stellen umkreisen.)



Als Futterstoff habe ich Sterne-Stoff aus den Vorräten sowie rote Kinderbettwäsche benutzt.
 
 

Die Tasche ist eine Ansammlung von Vorzügen verschiedener Taschen. Das Nähen der Tasche hat mir großen Spaß gemacht. Viele zweckmäßige Details von Taschen sind hier eingebaut und mit der pdf-Anleitung gut zu meistern. Abweichend vom Original habe ich die halbrunde aufgesetzte Tasche über die Träger gesetzt weil dann das Fach darunter größer wird/bleibt.
Wer solch eine Tasche genäht hat ist gewappnet, viele andere Taschen zu nähen.

Meine Tasche ist fertig, nur die Reise dazu muss noch gebucht werden ;-))
London mit Victoria & Albert-Museum steht auf meiner Wunschliste.
Eine Tasche dieses Volumens hat mir wirklich gefehlt, ein perfekter Begleiter für Reisen, Floh- und Stoffmärkte.

Tausend Dank an Schnabelina für dieses umfangreiche Freebook, welches ich für mich glatt übersehen hätte wenn nicht Judith schicksalslenkend den Schnitt an mich versendet hätte. Nun verstehe ich, weshalb die Tasche schon so oft genäht wurde.

Nachtrag: Krawattenstoffreste

Von der Krawatte für die Paspel war noch was übrig. Die linke Seite gefällt mir als Fläche besser als die bunte bisher sichtbare. Mit Reststücken vom Bügelvlies und roten 3fach-Stichen wird es eine Stiftemappe und der Nähplatz ist aufgeräumt für die nächste Näherei.

 

Pullover oder Rock …

… das ist hier die Frage.

Heute zeige ich die Verwandlung eines Pullovers zum Rock. Eine Freundin ohne Blog hat die Verwandlung vollzogen nachdem wir auf Flohmärkten lange nach einem geeigneten Pullover für diese Idee gesucht haben. Aus den Ärmeln sind passende Beinstulpen geworden.
 
 
 
Als Mini-Gastbeitrag auf meinem Blog verlinke ich dieses Refashion-Modell gerne bei Ninas Werkeltagebuch.

Montag, 26. Januar 2015

Modern Mystery Sew Along 2015: Quadrate und Streifen

Als ich die neue Patchwork Professional gelesen habe kam mir der Gedanke, die Mystery-Blöcke mit zu nähen. Ich dachte an eine rot-weiße Fläche. Da kam eine Second-Hand-Stoff-Fundsache mit Blaudrucken dazwischen die ich verwenden werde. Im Stoffbestand fand ich eine Tischdecke und Bettwäsche als helle Ergänzungen.


Geplant hat das Projekt Frau Anke Wechsung. Ein moderner Quilt der Größe 145 x 200 cm soll entstehen. Die Herausforderung soll in der Auswahl der Stoffe liegen. Ein Motivstoff sowie 11 weitere farblich abgestimmte Stoffe sind zu verwenden.
Schrittweise werden 3 Blöcke von 25,5 x 25,5 (24x24) und 3 kleine von 16,5 x 16,5 (15x15) genäht.

Modern Mystery Sew Along  - Teil 1: Quadrat und Variationen



 

Die kleinen Geschwisterblöcke lassen Raum, selbst mit zu gestalten. Auf dem Arbeitsbogen sind Gestaltungsvorschläge.
 

Modern Mystery Sew Along  - Teil 2: Streifen-Variationen

Die angegebenen Breiten von 3, 3,5 … 6, und 7 cm habe ich als Streifen von den Stoffbahnen abgeschnitten und immer vom Stück angenäht.
 


 
Für die kleinen Blöcke von 16,5 cm Kantenlänge habe ich Reststreifen verwendet und mich nicht mehr konkret an die Vorschläge der Anleitung gehalten. Auch habe ich hier schon die Übersicht verloren, welche Flächen mit Teil 1 übereinstimmen (eine Übersicht zum Aufkleben von Stoffproben wäre gut). Nach den Abbildungen der Zeitschrift habe ich grob hell-mittel-dunkel gepeilt und so die Stoffstreifen zum Nähen der Blöcke gewählt.


Erst mal angefangen hätte ich noch viele weitere Blöcke nähen können muss allerdings auf die nächste Ausgabe der Zeitschrift warten. So wird erst mal das Projekt zur Seite geräumt. Weil ich die kleinen Stoffreste nicht einlagern mag nähe ich sie crazy als Streifen auf ein kleines Stück Baumwolle.


Eine gute Gelegenheit für eine Übung: freies Maschinenquilten mit dem Stopf- bzw.- Stickfuß. Da ist noch öfters Übung nötig bis ich mich damit an eine Decke wage.
Das kleine Stück wird eine Schlüsseltasche mit Außenfach und hat schon einen neuen Besitzer gefunden.
 
Näht noch jemand mit?
Bisher konnte ich niemanden online finden.


MontagsMacher

Sonntag, 25. Januar 2015

Krawattennäherei mit Ecken um ein Stickbild

frifris sammelt die Beiträge für die monatliche “Stoffspielerei“, es geht um Ecken, ein Thema wo fast alles möglich ist, das nicht rund oder geradeaus ist.

Um das Thema Ecken haben sich bei mir ein paar Vorlieben zum Nähen versammelt:

1.     Eine Krawatte wird eingenäht, eine persönliche sportliche Herausforderung
2.     Ein Kissenbezug entsteht, das gehört zu meinen Lieblingsnähereien
3.     Ich konnte etwas probieren, das schon lange in meinem Gedächtnis schlummert
4.     Etwas Angefangenes ist fertig geworden, ein Stickbild hat seinen Platz gefunden

 
Inmitten von Ecken aus Krawattenstreifen ist ein Stickbild eingerahmt, das hier schon länger als ein Jahr liegt. Krawattenstreifen (3-4 cm) sind mit aufgebügeltem Bundfix/Stanzband entstretcht.
Die Anordnung ist außermittig so dass die Blickrichtung des Motives Raum bekommt. Da die ausgewählte Krawatte nicht sehr breit ist weiß ich anfangs nicht, ob die Krawattenstücke noch für eine Paspel reichen. So ist das Nähen doppelt spannend. Stück für Stück nähe ich Krawattenstreifen an ein weißes Viereck und dieses an das Stickbild + vorhandene Stoffstücke. Das Zusammenfügen der letzten Naht lasse ich auf mich zukommen und es fügt sich dann wie von selbst ganz einfach. Das Bild hätte noch etwas mehr außermittig sitzen können.

Die fertige Fläche wird mit dickem Bügel-Vlies verstärkt, mit Zierstichen entlang der Kanten und um die Ecken werden die Schichten verbunden.

Die restlichen Krawattenstücke (ohne Vlies) habe ich zu einem langen Streifen von 3 cm Breite verbunden. Beim Einnähen von Paketband zur Verwandlung in eine Paspel verlängert sich der Krawatten-Streifen durch den Schrägschnitt etwas und reicht genau, um die Kissenplatte mit Paspel einzurahmen. (Plan B wäre unten ohne Paspel gewesen).

Für die Rückseite habe ich ein breites und ein schmales Stück des weißen Mischgewebes verwendet und ebenfalls mit Bügelvlies verstärkt frei ein paar Nähte gezogen ... verbunden, Kam-Snaps rein ... Vorder-und Rückseite zusammengenäht, fertig.
 
 

Nun bin ich gespannt, welche Ecken die anderen zeigen. frifris danke ich für das Thema und Sammlung sowie die Motivation, eine vage Idee konkret umzusetzen um sie hier zu zeigen.

Sonntag, 18. Januar 2015

Meine Tasche mit Jeans obenauf

Das Buch Recycling-Taschen aus Kleidung genäht über das ich hier geschrieben habe hat mich inspiriert, eine Tasche aus dem Buch nachzunähen.


Eine ovale Tasche mit Taschenklappe habe ich im Buch ausgewählt. Jeanshosenstücke sind reichlich vorrätig nachdem ich diesen Sommer mit den Hosenbeinen Möbel gepolstert habe.

Die Taschenklappe
Da ich keine Kinderjeansjacke wie im Buch-Beispiel habe erinnere ich mich an einen Jeansmantel den eine Freundin gerade versucht zu verkaufen.
Besser ich verwende diesen als noch länger zu warten bis jemand 1 Euro dafür bezahlt …

Allerdings zeigt sich beim Auftrennen, dass der Mantel eine viel rundere Armkugel hat, so dass an Verwendung dieses Stückes nicht zu denken ist. So schiebe ich mein kopiertes Schnitteil für die Taschenklappe auf dem Mantelteil umher und entscheide, einen Revers-Abschnitt vom Seitenteil des Mantels vorne (Foto unten) zu nutzen. Diese Entscheidung macht auch gleich den Einbau des Magnetknopfes überflüssig, denn ich kann ein vorhandenes Knopfloch als Verschluss verwenden. Ich überlege mir, dass eine Paspel um die unsymmetrische Außenkante schön wäre und improvisiere diese aus orangen Netzstoff und Paketband. Zum Einsetzen der Paspel entferne ich die Original-Doppelnaht, eine gute Gelegenheit, einen Reißverschluss in die Klappe einzusetzen um zwischen den beiden Schichten eine kleine Tasche für Fahrscheine zugänglich zu machen. Obendrein ist der RV ein schöner Farbakzent der die Farbe des Knopfes für den Taschenverschluss mit bestimmt.
 
 
Der Taschenkörper
Die Anleitung habe ich gelesen, für mich ist sie allerdings kein Gesetz denn immerhin geht es um Wiederverwertung. Genau genommen benötige ich 4 x das Teil für den Taschenkörper.


Für das Teil, welches unter die Taschenklappe kommt wähle ich ein Reststück robusten blau-orange gemusterten Polsterstoff und finde es sehr passend zur Taschenklappe. Die übrigen 3 Teile setze ich zusammen (orange Pfeile) aus Hosenreststücken mit vorhandenen Eingriff-Taschen. Hinter alle 4 Teile bügle ich dickes Vlies und ergänze weitere vorhandene Taschen damit später bestimmte Sachen einen festen Platz in der Tasche bekommen können. Eine aufgesetzte Tasche hat 2 Löcher von Nieten, kein Problem denn es gibt ja Kam Snaps. Ein Schlüsselband kommt auch gleich noch dran mit etwas Abstand von späteren Nähten. Alles weitere dann wie beschrieben … eine einmalige Tasche ist es geworden, die ohne dieses Buch nicht entstanden wäre.

Das Nähen nach Anleitung hat mir Spaß gemacht auch wenn diese wie oft bei mir im Wesentlichen Ausgangspunkt geblieben ist. Ich schätze mal, so ist dieses Buch auch gedacht. Ein paar Erfahrungen beim Taschen nähen helfen bei der Entscheidung, vom Pfad der Anleitung abzuweichen wenn vorhandene Textilien es herausfordern.
 

Buchrezension: Recycling-Taschen aus Kleidung genäht

Wie angekündigt hier die erste Buchrezension zu Handarbeitsbüchern.
Am 3. Sonntag im Monat werden weitere folgen.

Der Verlag stellte mir nach Anfrage ein Exemplar dieses Buches zur Verfügung:
 
 
Recycling-Taschen aus Kleidung genäht von Siegrid Reinelt
Seiten: 80
Format:
231 x 231
Einband:
Hardcover
ISBN: 978-3-8410-6235-2
Preis:
€ (D)  9,99

Das Thema interessiert mich und ich bin begeistert von den Ideen im Buch. Nach nützlichen Hinweisen zur Materialauswahl und Nähtechniken folgt die Taschenparade. 15 vielfältige Modelle für verschiedene Gelegenheiten können nachgenäht werden. Ein Blick ins Buch ist hier möglich.
 
 
Das Model „Jeans obenauf“ hat eine Taschenklappe aus Arm- und Schulterbereich einer Jeansjacke. Die Verwendung dieses Bereiches mit vielen Original-Doppelnähten finde ich sehr innovativ. Zukünftig werde ich ausgesonderte Kleidung mit ganz anderen Augen sehen.

Die Bikini-Handtasche „Lust auf Sommer“ verwendet ein Bikini-Oberteil als Gestaltungselement des Taschenkörpers. Diese originelle Idee merke ich mir für eine große Strandtasche bei der aufgesetzte Bikinitriangel sich in aufgesetzte Taschen verwandeln können.

Die Hosentasche „Mit reichem Innenleben“ zeigt mal die andere Seite einer upcycelten Jeanshose. Die Seitenstreifen sind Platzhalter für Reste von Lieblingsstoffen.

An der Umhängetasche „Spitzenmässig kombiniert“ fasziniert mich die Konstruktion im Ausgang als langer Streifen. Diese Fläche (aus welchem Material auch immer) hat Platz für Stickereien, Bänder und anderen schmückenden Besatz.

Der Rucksack „Mit Latz und Laune“ ist die Lösung, um eine zu klein gewordene Kinderhose länger tragbar zu machen.

Als ich die Rocktasche „Rock’n Roll“ sah fragte ich mich, warum ich darauf nicht schon selbst gekommen bin. Röcke haben oft Taschenpotential.

Ein Notebook bekam eine weiche Schale aus einer kaputten Softshell-Jacke. Auch bei diesem Beispiel treffen Ausgangsmaterial mit Schutz- und Tragefunktion für Pad & Co. perfekt aufeinander.

Weitere Modelle zeigt ein Blick ins Buch beim OZ-Verlag. Hinten im Buch sind 4 weitere Taschen abgebildet für die die Anleitungen im Buch nicht enthalten sind. Bestellungen beim Verlag sind telefonisch bzw. per Mail möglich oder bei Frau Reinelt direkt.

Das Buch ist für alle, die originelle Ideen für Taschen aus Kleidung suchen, eine Fundgrube an Innovation um den Blickwinkel für Wiederverwertung zu erweitern. Die vorgestellten Taschen sind meiner Ansicht nach variierbare Beispiele. Da es sich um Upcycling handelt sollte man für alternative Möglichkeiten des Ausgangsmateriales (z.B. vorhandene aufgesetzte Taschen) flexibel bleiben. Erfahrungen beim Taschen nähen sind auf jeden Fall von Vorteil denn das Buch ist nicht so detailreich bebildert wie heutzutage Online-Anleitungen.

Die Beispiele motivieren mich, selbst eines der Beispiele umzusetzen und eine Idee aus dem Buch für meine Möglichkeiten und Bedürfnisse zu teilen. Die Taschen im Buch sind mit Schwierigkeitsgrad 1-3 gekennzeichnet. Nach mehrmaligem Durchblättern entscheide ich mich für ein Modell für welches ich geeignetes Material vorrätig habe:

- Praxistest hier -
 
Am 15.02.2015 gibt es hier eine weitere Buchrezension.
Es geht dann erneut um das Nähen von Taschen.

Mittwoch, 14. Januar 2015

Palim, Palim ... Unterhemden

Jahresanfang ist hier im Nähzimmer Zeit zum Ordnen, Sichten, Aufräumen. Dabei ist mir ein zeltgroßes Poloshirt von Opa über den Weg gelaufen. Vorderseite und Rückenseite ergaben 2 Unterhemden Größe 128. Aufdrucke von Brust und Kragen habe ich wiederverwendet, für einen zusätzlichen Farb-Akzent rote Zierstiche eingesetzt.

Die Hemden sind für meinen Enkel (6), der sich zerpurzeln könnte, wenn er den gespielten Witz von Nonstop Nonsens nachspielt und eine Flasche Pommes Frites verlangt. Kurz habe ich überlegt, ob ich aus dem Reststoff noch eine Kappe nähe, die Idee aber verworfen, weil es für Fasching schon andere Pläne gibt (und das Aufräumen auch mal ein Ende finden soll).

Beim Fotoshooting hatte ich mir "böse gucken" gewünscht, sieht man ... oder?

 

Quilten und andere Übungen

Dieses Jahr stehen Quiltübungen auf meinem persönlichen Trainingsplan. In Büchern habe ich darüber gelesen und mehrere Videos angesehen. Hier zeigt sich, dass "gewusst wie" nicht immer ausreichend ist, es braucht außerdem Geduld und Übung.


Eine Fläche für einen Kissenbezug habe ich inzwischen fertig. Mit Quilt- und Stickfuß habe ich bei versenktem Untertransport gerade Nähte hin gekriegt. Das Gleichgewicht zwischen Nähgeschwindigkeit (Fußpedal) und Bewegen des Stoffes möchte ich gelegentlich trainieren.

Meine ersten Übungen zeige ich mal (sensible Quilterinnen bitte weg sehen), aller Anfang ist schwer:

 
Der Oberstoff war leicht stretchig, die Wellenlinie schwieriger als gedacht. Das Muster nebenan mit Fadenkreuzungen und Zacken. Das Halten eines kleinen Stückes hat auch seine Tücken. Maschinenquilten ist offensichtlich auch eine Übung in Disziplin und Geduld.
 
Die beiden Flächen habe ich in Faltbeutel integriert.
Gelegenheit mal wieder den
Knopfloch-Fuß zu benutzen, um die gefalteten Beutel zuknöpfen zu können.
 
 
Der eingelegte Knopf gibt die Länge des Knopfloches vor.
Der Knopflochhebel muss eingerastet sein.
Immer vergesse ich, an welcher Seite das Nähen des Knopfloches beginnt und mache dann ein Probeknopfloch auf einem Probestoff. Das Nähen des Knopfloches beginnt an der dem Sitzplatz zugewandten Seite im Kreuzungspunkt der roten Markierungen mit Geradstich und darüber Zick-Zack, ebenso die zweite Zick-Zack-Linie retour.
Zur Markierung des Anfangspunktes habe ich eine Stecknadel benutzt, die ich vor Nähbeginn entferne.
Das Heben des Fußes bei unvollendetem Knopfloch ist zu vermeiden, dann verstellt sich die Startjustierung.